Kölner Rennkanuten setzen auf die „Freiräume“-Kampagne der Sportjugend

gruppe
15
Dez
2014

Bei der Jahresabschlussfeier der Rennsportler vom Kanusport Köln-Mülheim e.V. (KKM) am 14. Dezember stand nicht nur der Rückblick auf eine erfolgreiche Saison auf dem Programm, im Blick waren auch schon Vorhaben und Ziele der Saison 2015.

Die kleine Rennsportmannschaft des KKM konnte im zurückliegenden Wettkampfjahr mit insgesamt 28 Gold-, 18 Silber und 24 Bronzemedaillen bei den verschiedenen Regatten eine überaus erfreuliche Bilanz verzeichnen. Dabei stachen vor allem die Erfolge im Schülerbereich mit zwei westdeutschen Meistertiteln sowie zwei Bronzemedaillen bei den Deutschen Meisterschaften durch Joshua und Jonas Löhr besonders heraus. Auch aus der Anfängergruppe konnten sich einige junge Nachwuchstalente bereits über ihre ersten Medaillen freuen.
An diese Ergebnisse möchte die Mannschaft um Rennsportwart und Trainer Maël Rengel gern im kommenden Jahr anknüpfen. Die Chancen stehen gut, die Anfängergruppe ist im Wachsen und es gibt auch Überlegungen, mit interessierten Schulen im Kölner Norden zu kooperieren. Förderlich dafür wären allerdings einige noch zu schaffende Rahmenbedingungen. Die Wünsche der KKM-Kanuten richten sich diesbezüglich nicht an den Weihnachtsmann, sondern in erster Linie an die zuständige Sportverwaltung. Gelegen kommt ihnen bei ihrem Bestreben die derzeitige „Freiräume“-Kampagne der NRW-Sportjugend unter dem Motto „MIT-machen – AN-stecken!“, die sich unter anderem dem Ziel widmet, die Bedingungen für den Sport in den jeweiligen Kommunen zu verbessern. „Wir hätten z. B. gern in unserer aus den Nähten platzenden Boothalle mehr Platz für zusätzliche Schülerboote, um den Schulen Kanu-Übungsstunden anbieten zu können“, meint KKM-Jugendwart Frank Löhr. Trainer Maël Rengel verweist zudem auf die Problematik trainingsfreundlicher Öffnungszeiten des Leistungszentrums im Winter sowie auf eine verbesserungswürdige Ausstattung des Kraftraumes.
Für die jungen KKM-Rennsportler war es daher keine Frage, sich für die Kampagne der NRW-Sportjugend zu engagieren. Auf der Jahresabschlussfeier unterschrieb jeder Athlet einen Spielbaustein, von denen die Sportjugend bis zum Sommer nächstes Jahr insgesamt 25.000 Stück sammeln und dann zusammen mit den Wünschen, Anregungen und Vorschlägen der vielen jugendlichen Sportler in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion den politischen Entscheidungsträgern im Landtag in Düsseldorf übergeben will.

Text: Hans-Peter Wagner